JESSILICIOUS

Ottolenghi’s Zitronen-Ziegenkäse-Ravioli

„[…]We are very serious about making people happy through our food.“  So heißt es in der Philosophie von Ottolenghi und ich glaube, er kommt dem ziemlich gut nach. Seine Rezepte sind so unglaublich vielfältig und eröffnen einem immer wieder neue Geschmackserlebnisse. Bereits der Teig dieser Zitronen-Ziegenkäse-Ravioli wird mit dem feinen Abrieb der Zitronenschale aromatisiert. Vor dem Servieren werden die fertigen Ravioli mit Estragon und rosa Pfefferkörnern bestreut. Der markante, feinwürzige Geschmack von Estragon und die süßlich schmeckenden rosa Pfefferkörner harmonieren ganz hervorragend mit der Frische von Ziegenkäse und Zitrone. Ich kann gar nicht genug davon bekommen. Deshalb reicht die Rezeptmenge unten auch immer nur für zwei, wenn ich einer davon bin. Es ist schon eine Menge Arbeit diese wunderschönen Ravioli zuzubereiten, aber später wirkt jedes einzelne Raviolo auf einen wie eine kleine Sonne und ein Kunstwerk für sich. Und wenn man dann den ersten Bissen im Mund zergehen lässt und der zartschmelzende Ziegenkäse sich mit den anderen himmlischen Komponenten verbindet, kommt Ottolenghi erneut seiner Philosophie gleich und man is(s)t einfach glücklich.

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Zitronen-Ziegenkäse-Ravioli (für 4 Personen als Vorspeise)

Zubereitungszeit: ca. 90 Minuten

Zutaten:

1                     Nudelmaschine

Für den Nudelteig:

3 EL               Olivenöl

3                     Eier

330 g              Pastamehl

2 Prisen         Kurkuma

3                     unbehandelte Zitronen, Abrieb der Schale

Weizengrieß

Salz

Für das Füllung:

300 g             weicher Ziegenkäse

½ TL              Fleur de Sel

1 Prise           Chiliflocken

1                     Eiweiß

schwarzer Pfeffer

Zum Servieren:

2 TL                rosa Pfefferkörner, fein zerstoßen

1 TL                Estragon, gehackt

1                     Zitrone, Abrieb der Schale

Rapsöl

Zitronensaft, nach Belieben

 

Step 1: Gelb, gelb, gelb sind alle meine Ravioli

Wir beginnen mit der Herstellung des Nudelteigs. Dazu vermischen wir Mehl, Kurkuma und die abgeriebene Zitronenschale in einer Schüssel. In einer weiteren Schüssel, die Eier mit dem Olivenöl verquirlen. Anschließend die Eiermischung der Mehlmischung zufügen und mit einem Knethaken zu Krümeln verarbeiten. Bei Bedarf noch etwas Mehl oder Olivenöl zufügen. Damit sich der Teig zu einer geschmeidigen Masse verbindet, diese kurz mit den Händen durchkneten. Den gesamten Teig nun in vier gleichgroße Stücke teilen, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten kalt stellen.

Step 2: Ruckzuck, die Füllung zubereiten

Für die Füllung, alle Zutaten, außer das Eiweiß, in eine Schüssel geben und mit der Gabel zerdrücken, anschließend etwas vermengen. Die Masse kühl stellen.

Step 3: Durchdrehen, ausstechen und zusammenkleben

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, mit Weizengrieß bestreuen und bereitstellen. Die Nudelmaschine „montieren“ und die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Ein Teigstück nehmen, mit dem Nudelholz etwas ausrollen. Die Nudelmaschine auf weitestmöglichen Abstand einstellen und den Teig durchdrehen. Den Vorgang wiederholen, und bei jedem Durchgang den Abstand um eine Einstellung verringern bis der kleinste Abstand erreicht ist.

Aus dem fertig ausgerollten Teig Kreise von 7 cm Durchmesser ausstechen. Die Hälfte der Teigkreise jeweils mit dem Eiweiß einpinseln und 1 gehäuften Teelöffel Füllung mittig daraufsetzen. Dann mit einem weiteren Teigkreis, ohne Eiweiß, bedecken. Die Teigränder mit bemehlten Fingern fest zusammendrücken. Dabei vorsichtig die Luft herausdrücken. Der Rand sollte knapp 1 cm breit sein. Die fertigen Ravioli auf das vorbereitete Backblech legen und für ca. 15 Minuten trockenen lassen. So mit den restlichen Teigstücken fortfahren.

Step 4: Der Topf kann nicht groß genug sein 

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Die Ravioli vorsichtig hineingeben und 2-3 Minuten garen. Abgießen und auf die vier Teller verteilen. Mit rosa Pfefferkörnern, Estragon und Zitronenschale bestreuen. Abschließend noch mit Rapsöl und etwas Salz beträufeln. Je nach Belieben, kann man jetzt noch einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen.

 

Dieser Beitrag wurde am 13. Juli 2014 um 18:06 veröffentlicht. Er wurde unter Evergreen, Hauptgerichte, Rezepte, Sommer, Uncategorized, Vorspeisen abgelegt und ist mit , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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